Operationen

Keratokonus

Die Theapie des Konus hängt von dem Stadium ab, in dem sich die Erkrankung befindet. Eine Klassifizierung der Stadien und die entsprechende Behandlung finden Sie hier.

Stadium

In Stadium I wird die Cirkuläre Keratotomie durchgeführt. Dabei wird ein runder Schnitt in die Hornhaut gelegt, dessen festes Narbengewebe das Fortschreiten stoppt.

Keratokonus Stadieneinteilung nach Krumeich

  • exzentrische Hornhautversteilung
  • induzierte Myopie (Kurzsichtigkeit) und/oder Astigmatismus von ≤ 5 Dioptrien
  • Hornhautradien ≤ 48 Dioptrien
  • Vogtsche Linien, keine Narben
In Stadium II wird entweder die Cirkuläre Keratotomie oder  die Epikeratophakie durchgeführt. Bei der Epikeratophakie wird eine Spenderhornhaut ähnlich wie eine Kontaktlinse auf die Hornhaut aufgenäht.
  • induzierte Myopie und/oder Astigmatismus von >5 Dioptrien bis ≤ 8 Dioptrien
  • Hornhautradien ≤ 53 Dioptrien
  • keine zentrale Hornhautnarben
  • Hornhautdicke ≥ 400 µm

In Stadium III wird entweder die Epikeratophakie oder die tiefe lamelläre Keratoplastik durchgeführt. Dabei wird nur der erkrankte Teil der Hornhaut durch eine Spenderscheibe ersetzt. Die patienteneigene Endothelschicht bleibt erhalten.

  • induzierte Myopie und/oder Astigmatismus von >8 Dioptrien bis ≤ 10 Dioptrien
  • Hornhautradien > 53 Dioptrien
  • keine zentrale Hornhautnarben
  • Hornhautdicke 200–400 µm

In Stadium IV wird die perforierende Keratoplastik mit dem Krumeich Hornhautring durchgeführt. Dabei handelt es sich um die klassische Hornhauttransplantation, bei der die Patientenhornhaut durch eine Spenderscheibe ersetzt wird.

  • Refraktion nicht messbar
  • Hornhautradien > 55 Dioptrien
  • zentrale Narben
  • Hornhautdicke ≤ 200 µm

Das Stadium ist festgelegt, wenn eines der jeweiligen Charakteristika zutrifft. Die Hornhautdicke bezieht sich auf die dünnste gemessene Stelle der Hornhaut.

Refraktive Chirurgie

LASIK

Laseroperation mit dem Excimer Laser. Kostenlose Voruntersuchungen finden regelmäßig bei uns statt.

Epi-Lasik, LASEK, PRK (Photorefraktive Keratoplastik) Modifizierte Lasik-Operation:

Kein Schnitt in die Hornhaut, dafür langsamere Verbesserung des Sehens im Gegensatz zur normalen Lasik und ggf. geringe Schmerzen für 1-2 Tage

Hornhautoperationen

Perforierende Keratoplastik

Als perforierende Keratoplastik bezeichnet man die Hornhautübertragung in ganzer Dicke.Tiefe lamelläre Keratoplastik. Bei dieser Operation werden nur die obersten Schichten der Hornhaut durch Spendergewebe ersetzt. Dadurch ist eine viel höhere Lebensdauer zu erzielen und die Risiken sind geringer.

Epikeratophakie

Eine Spenderscheibe wird auf des Patienten eigene Hornhaut genäht, um den Keratokonus zu stoppen. Mit einer zusätzlichen Laserbehandlung der Scheibe selbst kann das Sehvermögen stark gebessert werden. Der Vorgang kann, wenn erforderlich rückgängig gemacht werden

Ringsegment bei Flügelfell (Pterygium)

Einsetzen eines Segments des Krumeich Rings zur Bekämpfung des Pterygiums